Schnelle Ernte und guter Geschmack im Hochbeet
So gelingt die Aussaat von Radieschen im Hochbeet
Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat von Radieschen hochbeet ist das Frühjahr, oft schon Ende März. Die Samen werden etwa einen Zentimeter tief in die Erde gelegt und mit feiner Erde bedeckt. Achten Sie auf einen Abstand von zehn Zentimetern zwischen den Reihen, damit die Pflanzen genug Platz haben. Die Erde sollte locker und nicht zu fest sein. So bilden die kleinen Knollen ihre typische runde Form. Es ist wichtig, regelmäßig zu gießen, aber Staunässe zu vermeiden. Zu viel Wasser schadet den Pflanzen, während Trockenheit die Radieschen holzig werden lässt. Mit diesen einfachen Schritten gelingt der Start im Hochbeet fast immer.
Die Vorteile von Hochbeeten für Radieschen
Ein Hochbeet bietet für Radieschen viele Vorteile. Die Erde ist meist nährstoffreich und gut durchlüftet. Das mögen Radieschen sehr. Unkraut wächst weniger stark als im flachen Beet, sodass weniger Arbeit entsteht. Auch Schnecken kommen seltener an die Pflanzen, denn der erhöhte Rand hält sie oft fern. Kinder und ältere Menschen freuen sich, weil sie im Hochbeet bequem säen und ernten können, ohne sich tief zu bücken. Besonders im Frühling schützen Sie junge Radieschen hochbeet mit einem Vlies vor Nachtfrost. So gelingt die Aufzucht auch bei wechselhaftem Wetter.
Radieschen richtig pflegen und ernten
Nach dem Säen brauchen Radieschen hochbeet nur wenig Pflege. Entfernen Sie Unkraut vorsichtig, damit die Radieschen genug Sonne bekommen. Prüfen Sie die Erde regelmäßig, denn sie sollte immer leicht feucht sein. Radieschen wachsen sehr schnell. Prüfen Sie nach drei Wochen, wie groß die Knollen geworden sind. Wenn sie dick genug sind, ziehen Sie sie vorsichtig aus der Erde. Warten Sie nicht zu lange. Zu alte Radieschen werden schnell holzig und schmecken dann nicht mehr mild und frisch. Frisch geerntet aus dem Hochbeet schmecken sie einfach am besten.
Abwechslung bei Sorten und Aussaat
Radieschen hochbeet lassen sich in mehreren Durchgängen über das Jahr hinweg aussäen. Nach der ersten Ernte können noch weitere Reihen gesät werden. Es gibt viele unterschiedliche Sorten, die Sie ausprobieren können. Manche Radieschen sind rund und rot, andere länglich oder sogar violett. Wer gern etwas Neues probiert, säet verschiedene Sorten nebeneinander. So bringt das Hochbeet zwischendurch immer neue Farben und Geschmacksrichtungen. Das macht nicht nur Freude beim Anbau, sondern bringt auch Abwechslung auf den Teller.
Häufig gestellte Fragen zum Thema radieschen hochbeet
- Wie oft sollte man Radieschen im Hochbeet gießen? Radieschen im Hochbeet sollten regelmäßig gegossen werden. Die Erde darf nie ganz trocken, aber auch nicht zu nass sein.
- Können Radieschen im Hochbeet mehrfach gesät werden? Radieschen können im Hochbeet mehrfach im Jahr gesät werden. Nach der ersten Ernte kann man direkt erneut säen, solange das Wetter mild bleibt.
- Welche Sorten eignen sich gut für das Hochbeet? Für das Hochbeet eignen sich alle gängigen Radieschensorten. Beliebte Sorten sind rote, runde oder auch längliche Radieschen. Wer mag, kann auch bunte Sorten ausprobieren.
- Warum werden Radieschen manchmal holzig? Radieschen werden holzig, wenn sie zu lange in der Erde bleiben oder wenn es zu warm und trocken ist. Am besten erntet man sie rechtzeitig.
- Müssen Radieschen im Hochbeet gedüngt werden? Radieschen brauchen im Hochbeet meist keinen zusätzlichen Dünger, wenn die Erde frisch und nährstoffreich ist. Eine Überdüngung kann ihnen sogar schaden.
