Farbenfrohe Gartenträume: Zinnien aussäen leicht gemacht

Der beste Zeitpunkt und passende Bedingungen

Beim Zinnien aussäen ist das richtige Timing wichtig. Zinnien sind sehr kälteempfindlich und mögen keinen Frost. Deshalb sollte man sie erst aussäen, wenn es draußen schon wärmer ist. Im Haus gelingt die Aussaat im April oder Mai am besten. Wer direkt ins Beet säen möchte, wartet bis nach den letzten kalten Nächten, meist Mitte Mai. Ein sonniger Platz und lockere, durchlässige Erde sind für Zinnien ideal. Sie lieben Sonne und wachsen am besten, wenn sie viel Licht bekommen. Staunässe oder zu viel Feuchtigkeit vertragen die Pflanzen nicht so gut. Am besten eignet sich lockere Gartenerde, eventuell kann man etwas Sand untermischen, damit das Wasser gut abfließen kann.

Schritt für Schritt: Zinnien säen und pflegen

Zinnien aussäen ist einfach und gelingt auch Anfängern.

  • Zunächst kann man die Samen in kleine Töpfe oder Schalen mit Anzuchterde legen. Die Samen nur leicht mit Erde bedecken, denn sie brauchen Licht zum Keimen.
  • Danach die Erde vorsichtig anfeuchten.
  • Bei etwa 20 Grad keimen die ersten Pflänzchen nach sieben bis zehn Tagen.
  • Haben die kleinen Pflanzen zwei bis vier Blättchen, können sie in größere Töpfe oder direkt ins Beet gepflanzt werden.
  • Im Garten sollte zwischen den Pflanzen etwa 25 bis 30 Zentimeter Platz sein, damit sie genug Licht und Luft bekommen.
  • Während des Wachstums freuen sich Zinnien über regelmäßiges Gießen, ohne dass die Erde ständig nass ist.
  • Düngen ist meist nicht nötig, aber etwas Kompost beim Einpflanzen tut den jungen Blumen gut.
  • Verwelkte Blüten sollte man regelmäßig abschneiden, damit die Pflanzen kräftig nachblühen.

Bunte Vielfalt für jeden Gartenstil

Zinnien begeistern mit vielen Sorten und Farben. Von Weiß über Gelb und Orange bis Rosa, Rot und Violett ist alles dabei. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein. Es gibt kleine Zinnien mit zarten Blüten, aber auch hohe Sorten, die über einen Meter groß werden können. Wer Zinnien aussäen will, hat also eine große Auswahl. Im Topf auf dem Balkon oder in Blühstreifen im Garten kommen die Farben überall gut zur Geltung. Bienen und Schmetterlinge freuen sich ebenfalls über die Zinnienblüten. Auch Kinder mögen Zinnien, da sie schnell wachsen und schnell bunte Blüten zeigen. Nach der Blüte lassen sich Samen für das nächste Jahr leicht ernten. So kann man jedes Jahr neue Zinnien aussäen und sich wieder über den bunten Blütenteppich freuen.

Häufig gestellte Fragen zum Zinnien aussäen

  • Wie tief werden Zinnien ausgesät?

    Zinnien werden sehr flach ausgesät. Die Samen sollten nur leicht mit Erde bedeckt werden, ungefähr ein halber Zentimeter reicht aus.

  • Wann dürfen Zinnien nach draußen gepflanzt werden?

    Zinnien sollte man erst nach draußen pflanzen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. In der Regel ist das nach den Eisheiligen im Mai der Fall.

  • Wie oft muss man Zinnien gießen?

    Zinnien brauchen regelmäßig Wasser, aber die Erde sollte nicht dauerhaft nass sein. Es genügt, die Pflanzen zu gießen, wenn die obere Erdschicht trocken ist.

  • Können Zinnien im Topf wachsen?

    Zinnien wachsen sehr gut im Topf. Wichtig ist, dass der Topf mindestens 20 Zentimeter hoch ist und unten Löcher für den Wasserablauf hat.

  • Wie lange dauert die Keimung der Zinnien?

    Die Keimung der Zinnien dauert meist sieben bis zehn Tage bei einer Temperatur von etwa 20 Grad Celsius.