Der Campus.

Bebauung

Eiermann-Campus

Der sogenannte „IBM-Campus“ oder auch „Eiermann-Campus“ ist für den Weltkonzern IBM vom seinerzeitigen Stararchitekten Egon Eiermann Ende der 60er Jahre entworfen worden. Von 1972 bis 2009 diente der Campus IBM als Headquarter in Deutschland.

Seit dem Auszug von IBM im November 2009 steht das Areal leer. Trotz intensiver Bemühungen verschiedener Grundstückseigentümer konnte eine Nachnutzung für die auf einen Einzelnutzer konzipierten Gebäude nicht realisiert werden.

Zur Wiederbelebung des Campus wurde daher das sogenannte „Eiermann-Kolloquium“ im Sommer 2013 initiiert. Das Kolloquium unter der Führung des Oberbürgermeisters Kuhn kam im September 2013 zu dem Ergebnis, dass durch die Ermöglichung einer umfangreichen Neubebauung der Ausgleich der hohen Investitionskosten zur Erhaltung der denkmalgeschützten Bestandsgebäude gewährleistet werden soll.

Die GERCHGROUP erwarb die Liegenschaft im Oktober 2015. Danach hat die Entwicklung des Geländes an Fahrt aufgenommen, wie aus der Timeline ersichtlich wird.

Hier können Sie einen virtuellen Rundgang durch den Eiermann-Campus erleben.

194.814 m²
Grundstück
~63.000 m²
Umfang aktuelle Bebauung
~200.000 m²
künftige Bebauung

Optimale Lage

und Anbindung

Historie

1972 bis 2016

Die vier denkmalgeschützten Gebäude von Egon Eiermann aus dem Jahr 1972, die ehemals für die IBM-Deutschland als Headquarter entworfen wurden, genießen eine sehr hohe kulturhistorische Wertschätzung und werden im Rahmen des künftigen Entwicklungskonzepts erhalten bleiben.

Das zu erarbeitende Konzept soll auf die herausragende Bedeutung dieser Gebäude in angemessener Form reagieren.

  • Architekt

    Die ursprüngliche Bebauung des Grundstücks erfolgte zwischen 1967 und 1972 nach den Plänen des Architekten Egon Eiermann, die Außenanlagen sind von Walter Rossow entworfen worden.

  • Erstbebauung von 1972

    Die Bürogebäude sind als quadratische Baublöcke mit einer Seitenlänge von ca. 60 m errichtet worden und über Verbindungsstege miteinander verbunden.

  • Erweiterung 1984

    Die Bebauung wurde 1984 um einen weiteren „Bürowürfel“ nach den Plänen der Architekten Kammerer und Belz erweitert.

  • Zielsetzung

    Es soll ein durchmischtes, neues Quartier entwickelt werden, das als „Ganzes“ funktionsfähig ist. Es soll ein Vorzeigeprojekt für Stuttgart entstehen, auch im Hinblick auf Mobilität und Versorgungskonzept.